Rückblick: Innungsausflug nach Köln
Liebe Kollegen,
vom 29. bis 31. Januar fand unser Innungsausflug nach Köln statt. Herr Steikart, Mitarbeiter der Firma Akzo Nobel, hatte uns zur Werksbesichtigung und zu einer Produktschulung eingeladen.
Alle 18 angemeldeten Mitglieder trafen sich am Donnerstag Morgen am Flughafen München zum einchecken. Der Flug war ruhig und so kamen wir - nach nicht einmal einer Stunde - entspannt in Köln an. Herr Steikart von der Firma Sikkens holte uns vom Flughafen ab und wir fuhren mit einem Bus zum Werk Herbol. Bevor die interessante Schulung begann, war für uns ein leckeres Mittagessen vorbereitet. Nach der anschließenden Begrüßung wurde uns von Herrn Velazquez die Produktpalette der Firma Herbol vorgestellt, besonders die sehr hochwertige Innenfarbe „Zenit“ und die neue Lackgeneration von wasserverdünnbaren Produkten sind hierbei zu nennen.
Gegen 16:30 Uhr wurden wir mit einem Shuttle-Bus in das Hotel „Lyskirchen“ gebracht. Das Hotel war wunderschön und hatte sogar ein kleines Schwimmbad. Zum Abendessen gingen wir gemeinsam in das Original Kölner Gasthaus „Bierhaus en d´r Salzgass“, wo wir ausgelassen feierten.
Einigen war das noch zu wenig und so zogen wir los, um das Kölner Nachtleben zu erkunden. Herr Waldinger wusste, wo „immer was los ist“ und so fuhren wir mit dem Taxi zum „Klein Köln“ - einer Superkneipe - wie Herr Waldinger behauptete. Beim Betreten kam aber dann die große Ernüchterung: Wir waren die einzigen Gäste! Also zogen wir weiter, um einen Schuppen zu finden, in dem mehr geboten ist. Herr Klauber „lehnte sich etwas weit aus dem Fenster“, als er einbrachte, er wüsste es besser. So folgten wir Ihm „blind“. Nach ein paar Kilometern waren wir wieder beim Ausgangspunkt und der Taxifahrer der uns zum „Klein Köln“ gefahren hatte, stand wieder am Anfang der Auto-Schlange. Nach kurzem umherirren fanden wir tatsächlich noch eine Kneipe, in der mehr als fünf Personen saßen. Nach zwei Kölsch machten wir uns nochmals auf den Weg und suchten weiter. Wir fanden eine weitere nette Kneipe direkt neben dem Lokal, in dem wir zu Abend gegessen hatten. Im „Keks“ war mächtig was los und ein paar Kölner spendierten gleich mehrere Meterstangen Kölsch (11 Kölsch auf einem Brett aufgereiht) als „Anzahlung“ für Lukas Podolski, der von Bayern nach Köln wechselt.
Alles in Allem war es ein sehr schöner Abend, der für einige erst um 6:00 Uhr früh endete. Am Freitag nach dem reichhaltigen Frühstück, ging es um 9:00 Uhr wieder zu Herbol, wo wir den sehr informativen Praxisunterricht erhielten. Wir hatten die Möglichkeit verschiedene Produkte auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Verhalten von „Zenit weiß“, „RAL 3002“ oder „RAL 5010“ auf verschiedenen Untergründen, Wände vollflächig spachteln oder das Einspachteln eines Vlies. Auch die Bodenbeschichtung mit Farbsplittereinstreuung war eines der Themen, die uns der Hauptreferent Herr Geiger vermittelte. So ging der Vormittag schnell vorbei und nach dem schmackhaften Mittagessen wurden wir im Umgang mit wasserverdünnbaren Lacken unterrichtet. Es ist sehr beeindruckend, welche Möglichkeiten diese Materialien zulassen. Ich selbst war sehr überrascht! Wir bekamen Tipps und Tricks zur Verarbeitung und zur Werkzeugauswahl. Dadurch, dass das Seminar sehr interessant gestaltet war, ging auch der Nachmittag viel zu schnell vorbei. Um 15:00 Uhr wurden wir dann wieder am Hotel abgeliefert und manch einer nahm sich eine Auszeit, um den versäumten Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.
Einige ganz unerschrockene (Namen sind dem Redakteur bekannt) führte der Weg aber nicht ins Bett, sondern gleich ins „Früh“ - einer Brauereigaststätte - in der sich vier unserer Leute nach ein paar Probekölsch ein 10-Liter-Fass bestellten und dieses auch bis etwa 18:00 Uhr leerten. Die Stimmung beim Abendessen im "Weinhaus Brungs" um 19:00 Uhr war demnach sehr ausgelassen. Der „Harte Kern“ beschloss einen zweiten Anlauf zu starten und so fuhren wir erneut zum „Klein Köln“. Herr Waldinger konnte es immer noch nicht fassen, dass dort am Donnerstag „tote Hose“ war. Aber sehr überrascht stellten wir fest, dass am Freitag Abend dort die Hölle los ist. Man konnte kaum Umfallen, so dicht gedrängt waren die Leute in dem kleinen Raum. Gleich aufgefallen ist mir, dass alle Kellner mindestens 1,85 Meter groß sind und weniger als 60 Kilo auf den Rippen haben. Bei so einem Gedränge kommt sonst keiner durch diese Massen!!! Gegen 5:00 Uhr traten die letzten den Heimweg an und jeder versuchte noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern.
Unser Bus brachte uns am Samstag um 10:00 Uhr zum Flughafen. Wir bedankten und bei Herrn Steikart für die tolle Betreuung in den letzten Tagen. Der Rückflug verlief genauso unspektakulär wie der Hinflug und am Münchner Flughafen teilten sich nach der Verabschiedung unsere Wege.
Alles in Allem war es ein wirklich gelungener Ausflug und ich hoffe, dass wir einen solchen auch im nächsten Jahr wiederholen können. Ich hoffe, dass es allen genau so gut gefallen hat, wie mir. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Ausflug mit euch.
Ganz besonders möchte ich mich nochmals bei der Firma Akzo Nobel für die außerordentlich gute Betreuung und die sehr Informative Schulung bedanken. Ein Großes Dankeschön gilt auch meiner Tochter Veronika, die unsere Tickets für diesen Ausflug gebucht und die Einladung und Tagesordnung gestaltet hat. Ebenfalls unterstützte sie uns durch die Bereitstellung von Gutzeitkarten für Parkplätze sowie Gutscheine für Freigetränke am Münchner Flughafen.
Jürgen Beil
Obermeister









